Archiv der Kategorie ‘BASG‘

Von Athen bis Berlin - Banken und Konzerne sollen zahlen!

Mittwoch, den 12. Mai 2010

Demonstration und Kundgebung
Mittwoch, 19. Mai, 18.00 Uhr
vom Finanzministerium (Wilhelmstraße/Ecke Leipzigerstraße)
zur EU-Vertretung (Pariser Platz)

Griechenland ist überall! Von Portugal bis Lettland, von Irland bis Griechenland erleben wir einen massiven Angriff auf die Bevölkerung. Löhne und Renten werden gekürzt. Ärztinnen und Ärzte, Lehrerinnen und Lehrer werden entlassen, Schulen und Krankenhäuser geschlossen. Die zweite Phase der Krise hat begonnen.
Wir sind alle Griechen und Griechinnen! Das Gebot der Stunde ist europäische Solidarität! Nicht die als faul verleumdeten griechischen Arbeiterinnen und Arbeiter sind schuld an der Krise, sondern ein System, in dem nicht für die Bedürfnisse der Menschen, sondern für Profit produziert wird. Die Krise heißt Kapitalismus.
Das „Rettungspaket“ aus Steuergeldern wird vor allem die Gewinne der Gläubigerbanken garantieren. Das Spardiktat von IWF und EU verschärft die Krise in Griechenland, weil diejenigen die Krise bezahlen sollen, die für diese nicht verantwortlich sind und die ohnedies die Lasten tragen.
Zugleich soll damit auch hier der Boden für weitere Entlassungen, Kürzungen und Privatisierungen vorbereitet werden, während die Profite der Banken und Konzerne gesichert werden.

  • Die Banken und Konzern müssen zahlen! Streichung der Schulden Griechenlands!
  • Gegen das neoliberale Spardiktat! Stoppt die Kürzungen von Löhnen, Renten und Sozialkahlschlag!
  • Stoppt die Hetze gegen die griechische Bevölkerung!
  • Solidarität mit dem Kampf der ArbeiterInnen und Jugendlichen!
  • Gemeinsamer Widerstand europaweit!

Zur Demonstration ruft auf das
Berliner Bündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise” www.kapitalismuskrise.org

Der Aufruf wird unterstützt von: BASG Berliner Alternative Solidarität und Gegenwehr; ALB Antifaschistische Linke Berlin; Attac Berlin; verdi Berlin; Initiative Solidarität mit Griechenland; Fels Für eine linke Strömung; Gruppe Soziale Kämpfe; Berliner Bündnis Montagsdemo; MLPD Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands, Gruppe Arbeitermacht; SAV Sozialistische Alternative; Revolution; ABSP Aktionsbündnis Sozialproteste

Die Wut organisieren - Das Experiment NPA

Donnerstag, den 10. Dezember 2009

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Action Weeks in Teheran: Der Aufstand im Iran

Donnerstag, den 2. Juli 2009

Die Medien, die Linke und der Imperialismus (Info-Veranstaltung)

6. Juli (Mo) | 19:30 | Kato (U-Bhf Schlesisches Tor)

Brennende Autos, wüste Straßenschlachten, prügelnde Bullenhorden und Massenproteste. Seit den Wahlen sind “Action Weeks” im Iran. Hunderttausende protestieren gegen angebliche Wahlfälschungen und für eine “Reform” der islamischen Republik. Es gibt Tote und viele Verhaftete. Vor allem Jugendliche beteiligen sich an der Revolte. Immer wieder kommt es zu Zusammenstößen mit der Staatsmacht. Die deutschen Medien berichten begeistert. Was woanders als “extremistische Ausschreitungen” und “sinnlose Gewalt” abgewatscht worden wäre, gilt im Fall des Irans als “Freiheitskampf” und “gelebte Demokratie”. Die Proteste passen den Propagandisten des Menschenrechtsimperialismus gut ins Konzept. Durch die Nebelbombe der bürgerlichen Presse verunsichert, tut sich die radikale Linke mit einer Analyse der Ereignisse dagegen schwer.

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Wir wollen deshalb gemeinsam mit Rouzbeh Taheri (Vorstand des Iranischen Kulturvereins Berlin) und Mila Mossafer (Vorstand der Internationalen Liga für Menschenrechte Berlin) einen kritischen Blick auf die Protestbewegung im Iran werfen und der Frage nachgehen, welche Rolle die Arbeiterbewegung und die Linke darin spielen.

Mit Rüdiger Göbel (stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt) wollen wir einen Blick auf die Berichterstattung der deutschen Medien im Fall Iran werfen und über die geopolitische Bedeutung des Irans für die BRD reden.

Unterstützt durch: Antifaschistische Linke Berlin [ALB], Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB], Berliner Alternative für Solidarität & Gegenwehr [BASG]

Agenda 2009: Menschen statt Profite

Mittwoch, den 29. April 2009

Wir zahlen nicht für Eure Krise – für eine solidarische Gesellschaft

Die Demonstrationen am 28.3. in Berlin und Frankfurt waren ein erfolgreicher Auftakt für die Krisenproteste. Die Lücke einer Stimme von links in den Auseinandersetzungen um die Krise konnte kurzzeitig geschlossen werden.

Die Kooperation von Gewerkschaftslinken, Attac, Linkspartei, Sozialprotesten und antikapitalistischen Bewegungen war nicht ohne Schwierigkeiten, könnte aber in der derzeitigen Situation das Vakuum füllen und in der Öffentlichkeit für ein neues gesellschaftliches Projekt stehen. Einzelnen Akteuren wird es kaum gelingen, die Wahrnehmung von Teilbereichsvertretungen zu überwinden und über politische Spektren und soziale Unterschiede hinweg Menschen für verschiedene Formen von Protesten und Aktionen zu mobilisieren.

Vollständiger Text als PDF-Datei: Agenda 2009: Menschen statt Profite

Die Krise heißt Kapitalismus

Mittwoch, den 4. März 2009

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Berlin: 12 Uhr Rotes Rathaus
Frankfurt: 12 Uhr Bockenheimer Warte & Hbf.

Webseite des Demo-Bündnisses

Aufruf zur Demo Berlin/Nord-Ost

Antikapitalistische Partei in Frankreich gegründet! Europas Linke im Umbruch?

Freitag, den 16. Januar 2009

Informations und Diskussionsveranstaltung zur Gründung der NPA in Frankreich

mit Bernard Schmid (Journalist und Aktivist aus Paris)
Moderation: Michael Prütz

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am Freitag, 20. Februar um 19 Uhr

Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32 (Stadtplan)
12049 Berlin-Neukölln
U-Bhf. Hermannplatz

Flugblatt als PDF

Spreeufer für alle!

Montag, den 7. Juli 2008

Geht zur Abstimmung über den Bürgerentscheid in Friedrichshain-Kreuzberg am 13. Juli 2008!

Mediaspree versenken!

Stimmt ab mit Ja / Nein / A!

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Infos unter http://www.ms-versenken.org oder http://www.antifa.de

Das Plakat könnt ihr hier als PDF-Datei herunterladen (1,5 MB!).

Podiumsdiskussion: “Streiks in Berlin bei BVG und Land: SPD-LINKE-Senat knallhart gegen Beschäftigte?!”

Montag, den 7. April 2008

Am Donnerstag, den 17. April 2008, 18 Uhr im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, Haltestelle “Am Friedrichshain” der Tram 4 findet eine Podiumsdiskussion der BASG statt:

“Streiks in Berlin bei BVG und Land: SPD-LINKE-Senat knallhart gegen Beschäftigte?!”

Es diskutieren mit allen Interessierten:

  • Uwe Januszewski, Vorsitzender des Hauptpersonalrat* beim Land Berlin
  • Erdogan Kaya, ver.di-Vertrauensmann bei der BVG
  • VertreterIn der LINKEN Berlin (angefragt)
  • Lucy Redler, BASG

* dient nur der Kenntlichmachung der Person.

Veranstaltungsflugblatt (PDF)
Veranstaltungsflugblatt 2xA5 (PDF)

Offener Brief der BASG an die Mitglieder der Partei DIE LINKE

Sonntag, den 17. Februar 2008

Schluss mit Reallohnverlusten durch Rot-Rot!
Endlich mehr Lohn für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes Berlin und der BVG
!

Liebe Mitglieder der LINKEN,

wir gratulieren euch zum Einzug der LINKEN in Hessen und Niedersachsen. Wir haben gehört, dass beim ersten hessischen Landesparteitag nach dem Einzug in den Landtag unter anderem beschlossen wurde, am ersten Tag der konstituierenden Sitzung des Landtags eine Protestdemonstration durchzuführen für die Rücknahme von Studiengebühren und der Arbeitszeitverlängerung im Öffentlichen Dienst. Ebenfalls hat der Parteitag seine Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst bekundet, die in Bund und Kommunen in der Tarifauseinandersetzung stehen. Wir begrüßen das.

Leider ist die Haltung der LINKEN im rot-roten Senat von Berlin eine andere. Während die LINKE im Bund oder auch in Hessen für höhere Löhne eintritt, verweigert die LINKE im rot-roten Senat von Berlin den Landesbeschäftigten und den Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Beispiel Öffentlicher Dienst Berlin

Wir ihr wisst, ist das Land Berlin 2003 unter Rot-Rot aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband ausgetreten. Bereits das war ein Skandal. Damals hatten Rot-Rot und ver.di den sogenannten Anwendungstarifvertrag beschlossen, demzufolge die Löhne bei gleichzeitiger Arbeitszeitreduzierung um acht bis zwölf Prozent abgesenkt wurden. Seit 2003 gab es keine Lohnerhöhung! Verdi fordert jetzt Einmalzahlungen von drei mal 300 Euro für die Jahre 2005 bis 2007 (einen Betrag, den alle Kommunalbeschäftigten außer in Hessen und Berlin bereits erhalten haben) plus die Lohnerhöhung, die in anderen Bundesländern 2008 gezahlt wird. Rot-Rot lehnt dies kategorisch ab.

Ausgerechnet die bundesweit „linkeste“ Landesregierung macht in diesem Bereich die rechteste Politik. Dieser Zustand muss sofort beendet werden. Mehrere Warnstreiks haben bereits gegen die arbeitnehmerfeindliche Haltung von Rot-Rot stattgefunden. So erklärten die Berliner Verbände von ver.di, GdP, GEW und IG BAU in einer gemeinsamen Presseerklärung am 30.01.08: „Der Senat muss jetzt auch damit rechnen, dass die Arbeitskampfmaßnahmen in dem sich zuspitzenden Berliner Tarifkonflikt mit denen, die gegenüber der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände und dem Bund drohen, koordiniert werden.“

Beispiel BVG

Auch die Kolleginnen und Kollegen der BVG befinden sich in Warnstreiks für höhere Löhne. Verdi fordert hier acht Prozent mehr Lohn für die Altbeschäftigten und zwölf Prozent mehr für die Neueingestellten. Der Hintergrund: Den Altbeschäftigten wurden 2005 die Gehälter um acht bis zwölf Prozent gekürzt. Die Löhne der Neueingestellten liegen dank Rot-Rot nochmal dreißig Prozent unter denen der Altbeschäftigten.

Das jetzige „Angebot“ von Rot-Rot ist eine volle Provokation: Keine Lohnerhähung für die weit über 90 Prozent Altbeschäftigten und sechs Prozent mehr Lohn für den kleinen Teil der Neueingestellten. Das bedeutet: 19 von 20 Beschäftigten der BVG sollen leer ausgehen. Stefan Liebich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN meint hierzu: „Die Fraktion DIE LINKE hält es für wichtig, dass einerseits die Einkünfte der neuen und der länger Beschäftigten angenähert werden und andererseits eine sozial gerechte Tarifstruktur für die Fahrgäste gesichert und ausgebaut wird.“ Hier sollen Stefan Liebich zufolge sowohl die Fahrgäste gegen die KollegInnen der BVG, als auch die Alt- gegen die Neueingestellten ausgepielt werden. Wir weisen dies mit aller Vehemenz zurück.

Wenn es der LINKEN nicht gelingt, sich gegen die SPD in der Koalition durchzusetzen, wird sie in einem Streik der KollegInnen im Öffentlichen Dienst und bei der BVG erneut auf der Seite der Arbeitgeber anstatt auf der Seite der Beschäftigten stehen. Aus unserer Sicht bedeutet „links“, sich in der Klassengesellschaft Kapitalismus auf die Seite der abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen und ihrer Familien zu stellen. Wir werden den Kapitalismus in einer SPD-geführten Regierung oder durch Tolerierung von Rot-Grün nicht zähmen können – weder in Berlin noch in Hessen. Unsere einzige Möglichkeit besteht im Kampf gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die auf Konkurrenz und Profitgier beruhen.

Wir bitten euch, euch in der LINKEN für eine Abkehr dieses Kurses in Berlin einzusetzen und praktische Solidarität mit den KollegInnen im Öffentlichen Dienst und der BVG zu üben.

Mitgliederversammlung 16. Februar 2008

Montag, den 14. Januar 2008

Liebe Mitglieder

hiermit laden wir euch herzlich zur Mitgliederversammlung der BASG am Samstag 16. Februar 2008 von 14 - 17 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Straße 4, ein.

Wir wollen das erste Treffen im neuen Jahr etwas gemütlicher mit Schnittchen und Sekt begehen (Sekt natürlich erst am Ende :-) ).

Wir senden euch nochmal einen ausführlicheren Tagesordnungsvorschlag mit dem politischen Schwerpunktthema zu. Fest stehen bisher die folgenden Tagesordnungspunkte nach dem politischen Thema:

- Nachwahl einer Schatzmeisterin und ggf. eines weiteren Vorstandsmitglieds
- Haushalt 2008

Die Nachwahl der Schatzmeisterin wird nötig, weil Susanne Rohland angekündigt hat, dieses Amt nicht mehr fortführen zu wollen. Auch Siemen Dallmann möchte aus dem Vorstand zurück treten. Der Landesvorstand bedauert beides, hofft aber auf ein gutes neues Team.

Ansonsten ein frohes und kämpferisches neues Jahr
Gruß
Lucy